Drei Wege zur eigenen App
- App-Baukasten. Du baust selbst mit Vorlagen. Günstig im Monat, dafür ohne Bestellsystem, Zahlung, Küche und Kasse, die kommen als Zusatzdienste dazu. Die Zeit zahlst du mit deiner eigenen.
- Agentur. Eine App nach Maß, meist vier- bis fünfstellig in der Entwicklung, dazu Wartung je Vertrag. Jede Änderung ist ein Auftrag, Updates laufen über die Store-Prüfung.
- Bestellsystem mit App. Die App gehört zum Bestellsystem, Speisekarte, Zahlung, Status und Push sind dabei. Bei den meisten Anbietern ist sie eine Aufpreisstufe, bei foodlio im Paket.
Laufende Kosten der Anbieter
| Anbieter | Webshop allein | Webshop mit eigener App |
|---|---|---|
| orderio | 49 € | 99 € |
| GastroSprint | ab 64 € | 119 € |
| hfoods | 99 € | 149 € |
| Gastro Master | 79 € | 149 € |
| order smart | 119 € | 229 € |
| foodlio | App inklusive | 119,99 €, im Jahresabo 99,99 € |
Preise netto im Monat laut den verlinkten Anbieterseiten, abgerufen am 06.10.2026. Die App kostet bei den Wettbewerbern 50 € bis 110 € im Monat Aufpreis.
Einmalige Kosten und Store-Gebühren
Bestellsysteme verlangen 0 € bis 499 € Einrichtung, bei foodlio sind es 0 € im Jahresabo und 299 € im Monatsabo. Dazu kommen die Gebühren der Stores, die jedes Restaurant selbst zahlt: 99 € im Jahr für das Apple Developer Program und einmalig 25 US-Dollar für die Google Play Console. Beide Konten laufen auf das Restaurant, weil Apple Restaurant-Apps nach Richtlinie 4.2.6 nicht im Konto des Anbieters duldet. Firmen brauchen bei Apple vorher eine D-U-N-S-Nummer, das dauert bis zu 30 Tage.
Was in keinem Angebot steht
- Updates. Jede neue App-Version geht durch die Prüfung von Apple und Google. Systeme mit Live-Updates sparen das für Änderungen an Karte und Texten.
- Zahlungsabwicklung. Gebühren des Zahlungsanbieters für Karte, Apple Pay und PayPal fallen überall an, einige Systeme nehmen zusätzlich einen Anteil.
- Push-Dienst. Nachrichten aufs Handy kosten bei manchen Anbietern extra oder fehlen.
- Zeit. Konten anlegen, Screenshots, Texte, Datenschutzerklärung für den Store. Ein guter Anbieter übernimmt das.
- Ende der Zusammenarbeit. Wem gehört die App im Store? Liegt sie in deinem Konto, bleibt sie dir.
Wann sich die App rechnet
Eine App lohnt sich für Stammgäste, nicht für Laufkundschaft. Wer zweimal im Monat bestellt, nutzt die App, bekommt Push-Nachrichten und sammelt Treuepunkte. Jede dieser Bestellungen, die sonst über eine Plattform gelaufen wäre, spart die Provision. Bei 30 Bestellungen im Monat zu 25 € und 13 % Provision sind das 97,50 €, mehr als die App bei den meisten Anbietern kostet. Der Provisionsrechner rechnet mit deinen Zahlen. Was die App bei foodlio kann, steht unter Eigene Restaurant-App.
Quellen und Stand
- orderio, abgerufen am 06.10.2026
- GastroSprint, abgerufen am 06.10.2026
- hfoods, abgerufen am 06.10.2026
- Gastro Master, Online-Bestellshop, abgerufen am 06.10.2026
- order smart, Preise, abgerufen am 06.10.2026
- Apple Developer Program, Mitgliedschaften, abgerufen am 14.10.2026
- Google Play Console, Registrierungsgebühr, abgerufen am 14.10.2026
Rechtsangaben ohne Gewähr, sie ersetzen keine Beratung durch Steuerberater oder Anwalt. Preise und Gebühren anderer Anbieter können sich ändern, maßgeblich ist die jeweils verlinkte Seite.
